Länderwechsel – Die Rolle rückwärts, am Anfang der Reise waren wir in Singapur

Länderwechsel – China kommt. Aber, da ich am Anfang Singapur ausgelassen habe, gucke ich mir noch einmal die Bilder von dort an und erinnere ich mich ein wenig. Es ist nicht mein erstes Mal dort, schon 1997 auf meiner ersten Reise nach Australien machte ich dort Station, und 2001 ebenfalls. Da in Singapur vor allem englisch geredet wird und gen Westen ausgerichtet ist, ist es ein sanfter Einstieg nach Südostasien.

Wir bezogen ein Hotel nicht direkt im Zentrum der Stadt. Nebenan war ein Restaurant und Bar namens Magpie. Es hieß so, weil ihr Inhaber aus Neuseeland stammt. Man konnte dort gut essen (aber nicht billig) und Cocktails trinken, was viele junge Menschen denn auch taten. Gegenüber war ein zweistöckiger “Hawker Market”, in dem man von Bude zu Bude laufen konnte und sich sein Frühstück oder Mittag zusammen kaufen konnte, bevor man sich an einem der Tische in der Mitte niederließ. Ich fand einen stand mit gutem Kaffee (direkt im Topf mit heißem Wasser gekocht), es gab allerlei Backwaren, entweder mit Süßem wie roten Bohnen oder mehr gehaltreichem, mit Geflügel oder Schrimps oder Gemüse gefüllt, Nudeln, Reisgerichte. Der Markt war aber nicht nur zu Essen da, es gab Obst- und Gemüsestände, Kleiderläden und mehr. In Plätzen wie diesen, in denen wir häufiger aßen, fanden wir Schreine, sahen eine Dekoration, die dem F.C.Liverpool huldigte und mehr.

Auch wenn Singapur eine Grossstadt mit vielen Hochhäusern (und einem riesigen Hafen) ist, gibt es viel Grün. Wir waren dorthin unterwegs, im Botanischen Garten, einem Chinesischen Garten etwas außerhalb der Stadt und im futuristisch angehauchten Garden of The Bay, auf dem Wasser abgerungenen Lande.

Hier ein paar Eindrücke vom Botanischen Garten.

Der Chinesische Garten, in dem ich , mit der kleinen Sarah auf dem Rücken, bereits 2001 die Pagoda hinaufgeklettert bin.

Hier sind wir auf dem Weg zum Garden by the Bay, dem dem Meer abgerungenen Garten an der Bucht.

Diese Struktur ist eine Hommage an ein Cafe in den 80ern. Der Betreiber hatte beobachtet, dass ein Kleintierzüchter Vogelkäfige zur Schau gestellt hatte, die Besucher anlockten. So bot er vor seinem Cafe eine Struktur zum Aufhängen von Vogelkäfigen an. Es kamen Leute vorbei, die ihre Haustiere mitbrachten und sich zum Gesang und Geschnatter des Federviehs zum Kaffee und Gespräch niederließen. Später wurde hier ein Hotel gebaut – und als Erinnerung diese Struktur angelegt, die leider keine Vogelkäfige hatten, als wir vorbeikamen.